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Tagesablauf

Autor: Julius | Datum: 22 September 2014, 13:26 | 1 Kommentare

Von Montags bis Freitags arbeite ich im CPAJ (Centre Presbyterien d’ Amour des Jeunes).  

 

Sonnenaufgang

06:30 – 07:30               

  • Aufstehen
  • Duschen
  • Frühstücken (Brot, Marmelade, Käse, Annanas, Maracuja, Porrege und schwarzer Tee)
  • Spülen

07:30 – 07:50              

  • Gang zum C.A.P.J.

08:00 – 08:30              

  • Morgenandacht (in der Landessprache, Kinyarwanda)

08:30 – 13:00              

  • Betreuung der Straßenkinder (Fußball spielen, Basketball spielen, singen, basteln, Gruppenspiele, Haare schneiden, mit den Kindern Müll auf dem Gelände sammeln, etc.)

13:00 – 13:45               

  • Mittagessen für die Straßenkinder (Maisbrei und Bohnen)

14:00 – 14:45              

  • Mittagessen für die Lehrer Sozialarbeiter und mich (Kartoffeln, Reis, Spinat und schwarzer Tee)

14:45 – 17:00              

  • Betreuung der Straßenkinder (Fußball spielen, Basketbal spielen, singen, basteln, Gruppenspiele, Haare schneiden, mit den Kindern Müll auf dem Gelände sammeln, etc.)

17:00 – 18:00              

  • Heimweg, Besorgungen tätigen

Sonnenuntergang

18:00 – 22:00                

  • Mails beantworten, Blogeinträge schreiben, kochen, essen,l esen, Musik hören, aufräumen, mit den Nachbarn und dem Pförtner unterhalten, Bekannte besuchen, etc.)

Jeder Mitarbeiter des CPAJ weiß genau, worin seine Aufgaben bestehen und wie er/sie sie zu bewältigen hat. Das spricht für die wirklich einwandfreie Organisation in meinem Projekt. Für mich bleibt da nicht mehr ganz so viel zutun. Das Spielen mit den Jungs macht mir wirklich sehr viel Spaß, aber ich bezweifle, dass mich das für weitere elf Monate erfüllen wird.

Vor kurzem wurde die Bitte an mich heran getragen, in Zukunft die Friseur- und SchneiderschülerInnen in Englisch zu unterrichten. Eigentlich habe ich vor diesem Jahr immer gesagt, dass ich nur sehr ungerne Englischunterricht erteilen würde. Mein Englisch ist nicht fehlerfrei und ich wollte auch nichts Falsches beibringen. Letztlich ist es allerdings so, dass es nur um Kommunikation geht.

2009 wechselte die Unterrichtssprache, in den Regelschulen und Universitäten, von Französisch auf Englisch. Die rwandische Regierung hat damit einen Versuch gestartet, das Land wirtschaftlich enger an Ostafrika zu binden.

Es geht eher um Zahlen, das Wetter, die Uhrzeiten, den menschliche Körper. Einkaufen und Wegbeschreibungen und dass man sich selbst vorstellen kann. Das wird zwar nicht reichen, um behaupten zu können Englisch zu sprechen. Aber es ist das, was von mir gewünscht wird beizubringen. Bei diesen Themenbereichen habe ich nicht die Befürchtung, etwas Falsches beizubringen. Ich freue ich mich schon darauf. Es ist eine Herausforderung und gleichzeitig eine sehr große Hilfe für mich. Dadurch, dass wir keine gemeinsame Sprache sprechen, wird der Unterricht ein Mix aus Kinyarwanda, Englisch, Bildern, Händen und Füßen werden. Dies wird mich persönlich sehr viel weiter bringen, die Landessprache, Kinyarwanda, besser zu lernen.

Liebe Grüße
Euer Julius

 

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Kommentare

  1. 1. Kirsten  |  26 September 2014, 10:10

    Lieber Julius,
    das klingt doch alles ganz prima! Bestimmt wirst du am Englisch-Unterricht viel Spaß haben. Meist tut ja das, was einen herausfordert, nach der Eingewöhnungszeit richtig gut. Alles Gute!
    Nächstes Wochenende geht es auch für uns nach Ostafrika.
    Beste Grüße, Kirsten

 

 

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