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soziales Umfeld

Autor: Julius | Datum: 24 September 2014, 11:04 | 0 Kommentare

... ist ein „bunter Mix“ aus ganz verschiedenen netten und interessanten Personen.

 

Da wären zuallererst die Straßenkinder, die Berufsschüler, meine Kollegen und mein Mentor. Mit diesen Menschen verbringe ich von Montag bis Freitag 9 Stunden pro Tag. Daneben habe ich Kontakt zu diversen Mitarbeitern der Englise Presbyterian Church (In diese Gemeinde wurde ich entsandt).

Am Wochenende und nach der Arbeit besteht der Kontakt hauptsächlich zu meinen Nachbarn, zur Eigentümerfamilie und zum Pförtner.

Der Pförtner ist auf den ersten Blick ein eigenartiger Kautz, der, wenn man ihm im Dunklen begegnen würde, vielleicht auch einen kleinen Schrecken verursachen könnte. Bei längerem Kontakt wird dann sehr schnell klar, dass er ein äußerst liebenswerter und hilfsbereiter Mann ist. Leider spricht er kein Wort Englisch. Um uns gegenseitig unsere Anliegen verständlich zu machen, sind bei den Konversationen unsere Hände und Füße sehr stark gefordert.

Ein anderer Nachbar von mir heißt Elisèe und ist Ingenieur. Mit Elisée verstehe ich mich wirklich ausgesprochen gut und nach der Arbeit machen wir ab und zu zusammen Sport. Seit einiger Zeit wohnt er nun in Kigali, allerdings lebt seine Familie in Bujumbura, Burundi. Er versucht sie so oft wie möglich zu besuchen und ist deshalb häufig über die Wochenenden in Burundi am Tanganikasee. Max und mir hatte er auch schon das Angebot gemacht, ihn dorthin zu begleiten. Leider mussten wir bis jetzt  das Angebot ausschlagen, da wir noch kein Visum hatten. Da das bürokratische Wirrwarr jetzt hinter uns liegt, steht uns nichts mehr im Wege, die nächste Einladung anzunehmen.

Natürlich darf in der Beschreibung meines sozialen Umfeldes auf gar keinen Fall Maximilian Duffe fehlen. Max ist wie ich ein Freiwilliger der VEM (max.vem-freiwillige.de).  Max arbeitet im Krankenhaus in Kigeme. Momentan wohnt er noch mit Manuel zusammen. Manuel ist ein deutscher Medizinstudent, der ein dreimonatiges Praktikum in dem selben Krankenhaus macht. Begegnet sind wir uns aber schon in Deutschland beim Kinyarwandasprachkurs in Bielefeld.

Ansonsten gibt es momentan in Rwanda grob über den Daumen gepeilt, um die 20 Freiwilligen aus Deutschland. In einem so kleinen Land wie Rwanda ist es nicht verwunderlich, dass Max und ich auch schon die meisten kennen gelernt haben.

Es gab aber auch schon andere wirklich ganz tolle Begegnungen mit Menschen. Diese Begegnungen werden sich wahrscheinlich aber dieses Jahr leider nichtmehr wiederholen. Da wäre z.B. der Schweizer Lucius, der in Butare ein kleines Café betreibt und dort den Kaffee auch selber röstet. Oder die zwei Aussteiger aus Südafrika, die mit ihrem kleinen Auto den kompletten Afrikanischen Kontinent durchfahren (http://www.youtube.com/user/jacoarchi).

 

Wie zu Beginn schon erwähnt ist mein soziales Umfeld ein wirklich sehr „bunter Mix“. Über diese Konstellation bin ich besonders dankbar. Ich bekomme dadurch Einblicke in ganz unterschiedliche Meinungen und Ansichten zu diversen Themen. Das bietet mir eine gute Gelegenheit, meine persönlichen Standpunkte (hoffentlich) kritisch zu hinterfragen, sie gegebenenfalls zu überdenken oder diese Standpunkte mit weiteren Argumenten zu festigen.

 

Liebe Grüße
Julius

 

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